Archäologie

Ausgabe: 1213-2002

Zeitreise ins 9. Jahrhundert

Experimentelle Archäologie hat einen schweren Stand - die Ergebnisse hätten zu wenig Objektivität, meint der akademische Mainstream. Doch darum geht es der lettischen Gruppe um Ieva Pigozne-Brinkmane nicht. Sie verbinden theoretisches Quellenstudium mit der Suche nach einer persönlichen Lernerfahrung, in der sie Resonanz zum Lebensgefühl ihrer Vorfahren suchen.

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Ausgabe: 1213-2002

Unsichtbare Botschaften

Dass Ana Pogacnik als geomantisch und medial Tätige auch Archäologin ist, wissen wohl nur wenige. Hier schreibt sie über ihre Schwierigkeiten mit der konventionellen Archäologie und der Aufgabe, die sie für die Archäologie sieht: Sie soll den Menschen helfen, sich für die Erinnerungsebene der Landschaft zu öffnen.

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Ausgabe: 1213-2002

Schiffe aus Stein

Mit den Megalithstätten Mallorcas wird in erster Linie der Begriff "Talayot" assoziiert - Rundtürme, deren Bedeutung nach wie vor ungeklärt ist. Hannes Boventer möchte GeomantInnen für ein weiteres Rätsel interessieren: Die Navetas, Totenschiffe aus Stein. Er wünscht sich eine interdisziplinäre Herangehensweise, in der Archäologie, Geomantie und Mythologie zusammenfinden.

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Ausgabe: 1213-2002

Raum der Göttin

Die Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth zieht viele ihrer Erkenntnisse über die spirituelle Gesellschaft der matriarchalen Kultur aus deren hinterlassenen Bauten.
Es sind Körper-Innenräume der Göttin, eingebunden in symbolische Landschaften, in denen sich die gesamte Kosmologie spiegelt. Diese Kultur kannte keine Trennung von heiligem und sakralen Raum, nur den Raum der Göttin.

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Ausgabe: 1213-2002

Objekte der Spekulation

Nachdem Richard Warner im vorigen Artikel über die Mythologie und Archäologie einen Zugang zum Rätsel der Henge-Monumets gesucht hat, kehren wir mit Ewald Kalteiß Beitrag zur mitteleuropäischen Variante der umwallten Kultplätze der keltischen Epoche zurück. Aus der Kantenlänge der Anlagen schließt er auf eine besondere Resonanzfähigkeit.

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Ausgabe: 1213-2002

Wem gehören die heiligen Orte?

"Alternative" Interpretationen alter Kultstätten, wie sie Geomanten oder Neo-Schamanen versuchen, könnten der Forschung positive Erkenntnisse und der Gesellschaft einen schöpferischen Umgang mit den "heiligen Orten" einbringen. Als Archäologieprofessor und zugleich aktiver Neo-Schamane vermittelt Robert J. Wallis zwischen den Welten. Seine Schilderung konzentriert sich auf Stonehenge in England. Der Vergleich mit der dortigen Auseinandersetzung macht bewusst, dass ähnliche Plätze z.B. in Deutschland ihre Rolle als lebendige kulturelle Ressourcen offenbar schon lange eingebüßt haben.

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